Ein Schwede für alle Fälle

Die Marke Volvo erfreut sich imagetechnisch hoher Beliebtheit. Ein guter Grund, mal eine Reise mit einem Volvo V90 durch Österreich zu unternehmen. Zum runterkommen. Zum entspannen. Und die ein oder andere Kurve mit dem ein oder anderen Höhenmeter mitzunehmen. Ein Roadtrip.

Die wichtigste Frage: Wohin soll’s gehen?

Österreich hat so einiges an schönen Alpenstraßen und Pässen zu bieten. Die Route – die sich natürlich nach Belieben anpassen lässt. Das war einfach.

Die nächste wichtige Frage: Wie wollen wir reisen und wo wollen wir eine Pause einlegen?

Der Volvo V90 bietet Platz. Für große und kleine Menschen, für viel Gepäck oder eine leichte Reisetasche. Reisekomfort wird bei Volvo groß geschrieben und Dank großzügigem Panoramadach und einem extrem schönen Innenraum-Design hat meines Erachtens nicht nur der Fahrer Spaß im Auto.

Weite Strecken lassen sich mit dem Volvo V90 dank vieler kleiner angenehmer Details ohne großen Stress meistern. Der Kraftstoffverbrauch (kombiniert) liegt zwischen 6 und 8 Litern auf 100km für einen Benziner (Diesel zwischen 5,6 und 6,5l/100km).

Unsere Route mit Volvo durch Österreich

Von Schloss Neuschwanstein in Deutschland starten wir nach Österreich über Reutte – Innsbruck – Kufstein – Felbertauernstraße und -tunnel – Gschlössltal – Matrei – Lienz – Großglockner Hochalpenstraße, Zell am See/Kaprun – Leogang bis nach Salzburg.

Auf der Strecke gibt es viele sehenswerte Punkte, ausserordentlich schöne Unterkünfte und natürlich jede Menge Kilometer (585km, je nach Strecke) zum Abfahren.

Highline179

Erste Station: Reutte. Zwischenstopp mit Kick: wer möchte wagt sich hier über die 114 Meter lange Highline179 und genießt den ersten Rundumblick auf die Berge.

Wer von Reutte nach Kufstein will, kommt an Innsbruck nicht vorbei. Und das ist gut so, denn hier verbindet sich Stadtleben bestens mit der Natur drumherum. Ein, zwei, drei Tage kann man hier auf jeden Fall gut herumbringen und sie mit Wandern, Architektur, Shoppen und Essen verbringen. Schlafen und Frühstück (mit Aussicht) im aDLERS Hotel, einen Spaziergang zur Bergiselschanze (entworfen von Zaha Hadid), rauffahren auf die Nordkette abends noch mal durch die Innenstadt flanieren und ganz besonders und vegetarisch speisen im Restaurant Oniriq. Auf der Weiterfahrt nach Kufstein vielleicht noch einen Zwischenstop in den Swarovski Kristallwelten einlegen.

Schnell und kurz: In Kufstein geht es natürlich einmal auf die Burg und auf eine Portion Kaasspatzn ins Auracher Löchl.

Gschlössltal
Felbertauerntunnel

Direkt nach dem Felbertauerntunnel – er verbindet das Pinzgau (Salzburger Land) mit Osttirol – liegt das Gschlössltal. Ein kurzer Wandertipp: Geparkt wird am Matreier Tauernhaus und dann geht es sehr gemütlich einige Kilometer am Gschlösslbach entlang. Am Außergschlöss findet ihr einen kleinen Teich und ein paar Almen, danach folgt eine Felsenkapelle und im Innergschlöss gibt´s hervorragenden Kuchen im Venedigerhaus (wer kurz vor Mittag kommt, kriegt ein ganz frisches, noch warmes Stück!). Von hier aus geht es übrigens noch weiter, zum Beispiel bis zur Prager Hütte – Übernachten ist hier möglich. Und die Aussicht einfach einmalig!

Hotel Outside

Entspannung steht dann in Matrei wieder auf dem Plan. Zum Beispiel mit Wellness und Kulinarik. Das Hotel Outside (ab 19. Juni 2020 wieder offen) bietet in seinem prämierten Restaurant Futter für Leib und Seele. Wellness geht natürlich auch. Von Matrei aus gibt es zudem ein großes Arsenal an Wandermöglichkeiten.

In Lienz ist der Trubel wieder etwas größer. Eine schöne Innenstadt lädt zum Schlendern ein, Schloss Bruck mit Schlosskapelle beeindruckt mit original erhaltenen Fresken aus dem 16. JH, die Galitzenklamm ist auch nicht weit und wer möchte, geht zum Beispiel bei KUENZ oder SCHWARZER (die einen sagen so, die anderen so) einen Schnaps probieren (dann vielleicht besser ohne Auto) und den Abend lässt man in der 1. Wirtshausbrauerei Osttirols – dem Wildauers Bräu – ausklingen. Urig und schön! Und für den Fall der Fahrunfähigkeit: Hotel ist gleich dabei. Auch schön ist ansonsten das Grand Hotel Lienz mit Blick auf den Fluß.

Fahrtechnisch ist die Großglockner Hochalpenstraße auf jeden Fall ein Highlight – zumindest wenn kein Bus vor einem die Kurven hochschleicht. Bis in den Juni kann hier an den höchsten Stellen auch noch Schnee liegen, die Aussicht ist grandios und zum Glück gibt es viele Möglichkeiten, einfach mal anzuhalten. Das Tagesticket kostet für einen PKW 37 Euro (Stand 2020).

Kitzsteinhorn
Tauern SPA

Zell am See / Kaprun bietet eine Mischung aus Wellness, Höhe und High Life. Der Kitzsteinhorn mit seiner Aussichtsplattform gehört auf jeden Fall auf die ToDo Liste, ebenso ein Besuch der Hochgebirgsstauseen im Sommer. Wunderbar pausieren und übernachten kann man hier zum Beispiel im Tauern Spa.

mama thresl

Die Qual der Wahl: welches Hotel in Leogang? Leogang hat eine irrsinnig große Auswahl an vielen (sportlichen) Möglichkeiten den Sommer draussen zu verbringen. Wandern, Radeln, Mountainbiken, Schwimmen, Rodeln oder Adrenalin pur – alles möglich – und die Hotels können sich sehen lassen. Die Schönsten: Das mama Thresl, das Forsthofgut oder das Priesteregg.

Unseren Roadtrip beenden wir dann in der Mozartstadt Salzburg. Wir besuchen das Wohnhaus, lassen uns durch die Gassen treiben, statten der Burg einen Besuch ab, lustwandeln durch Schloss Mirabell und Hellbrunn und essen Kuchen. Zum Beispiel beste Éclairs im M Passione oder Topfengolatschen in der Konditorei Schatz (Sachertorte und eigens hergestellte Mozartkugeln gibt es aber auch). Wer es klassisch mag kann natürlich auch im Café Sacher ein Stück Sachertorte essen.

Weitere Beiträge
Emotion pur!